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Bibeltext
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen!
Zielaussage: Wer auf eine dieser Ausprägungen des göttlichen Wesens verzichten zu können glaubt, verliert die Ganzheit und Größe des
Glaubens. Erst wenn wir an der göttlichen Einheit dieser drei Personen festhalten, werden wir in die Herrlichkeit und Kraft des Glaubens hineingenommen.
I Einstieg
Ihr Lieben
Frage: An wen sollen wir denn glauben? Sind nicht alle Götter irgendwie Ausdruck des einen göttlichen Wesens? Oder glauben nicht
zumindest die monotheistischen Religionen alle an den gleichen Gott?
Sollen wir es halten wie der alte Kaiser Friederich von Preußen, in dessen Reich, jeder nach seiner Facon selig werden konnte.
Religionsfreiheit ist wichtig. Wir haben selbst als Freikirche davon profitiert im 19. und 20 Jahrhundert. Und deshalb muss sie auch heute für sämtliche anderen Religionen in Deutschland gelten – auch für 2,5 Mio
Muslime.
Aber kann deshalb in der christlichen Gemeinde auch jeder "nach seiner Facon selig werden"? Wenn das so wäre verlören wir unser
christliches Profil und die anderen Religionen würden uns nicht mehr ernst nehmen. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns in der Gemeinde Jesus darüber klar werden, an wen wir eigentlich glauben. Aber auch um uns
selbst zu vergewissern, worin eigentlich die Wahrheit und die Kraft unseres christlichen Glaubens besteht.
Eine Hilfe dazu ist die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes. Wir feiern heute den 1. Sonntag nach Trinitatis. (lat.) Trintitatis,
Dreieinigkeit, kath Dreifaltigkeit.
- Beispiel Haeckel (Zoologe 1834-1919 , erweiterte die Lehre Darwins)
"wir müssen darauf hinweisen, welche Verwirrung diese unklare und mystische Trinitätslehre in den Köpfen unserer Kinder schon beim
ersten Schulunterricht notwendig anrichten muss. Montagmorgens in der ersten Unterrichtsstunde (Religion) lernen sie Dreimal eins ist eins! Und gleich darauf in der zweiten Stunde (Rechnen) Dreimal eins ist drei!
Ich erinnere mich selbst sehr wohl noch der Bedenken welche dieser auffällige Widerspruch in mir selbst bei ersten Unterricht erregte."
Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes hat sich schon viel Kritik gefallen lassen müssen.
Als geheimnisvoll und unverständlich, unlogisch und ein Konstrukt späterer Christengenerationen ist sie bezeichnet worden. Sie käme so in der Bibel gar nicht vor. Zumindest hätte Jesus sie nicht verkündet.
Das stimmt nur zum Teil. Jesus nennt sogar mal alle drei Personen in einem Atemzug. Joh 14,26 Aber der Tröster, der heilige Geist, den
mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Und sie kommen in seiner Verkündigung immer wieder vor.
Um nur ein Beispiel zu nennen, im Zusammenhang mit dem Gleichnis vom guten Hirten in Johannes 10 sagt Jesus: Ich und der Vater sind eins
(V.30). Die gleiche Überzeugung wiederholt er nochmal im hohenpriesterlichen Gebet Joh 17,11.21.
Am Bekenntnis zur Dreieinigkeit Gottes hängt sehr viel. Denn es geht dabei um die Frage ob und wie der unzugängliche Gott und Schöpfer
aller Dinge für uns zugänglich wird.
Darum möchte ich mit Euch einmal überlegen, was wir gewinnen wenn wir an die einzelnen drei Personen Gottes glauben und was wir
verlieren, wenn wir es nicht tun.
II. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
Wir gewinnen:
Die Gnade Jesu
Worin besteht diese Gnade?
Sie besteht darin dass Christus schon für uns gestorben ist, als wir noch seine Feinde waren, als wir noch gar nichts von ihm wissen
wollten. Sie besteht darin, das Jesus uns befreit hat von der Macht der Sünde und des Todes. Von der Trennung von Gott und anderen Menschen. Sie besteht darin, dass er uns immer wieder einen neuen Anfang schenkt.
Sie besteht darin, dass wir die begründete Hoffnung haben dürfen, dass wir die Ewigkeit in der Herrlichen Gegenwart Gottes verbringen dürfen.
Wir verlieren
Wenn Jesus für uns nur ein edler Mensch ist, ein Vorbild, und nicht Gottes Sohn dann konnte er die Menschen nicht von der Macht der
Schuld und des Todes befreien.
Und wenn Jesus nur Gott ist und gar nicht wirklich Menschen war, wenn er nur erschienen ist, dann verleieren wir, dass Gott sich ganz
auf uns eingelassen hat, dass er geworden ist wie wir. Und auch dann wäre eine Rettung für uns nicht möglich.
III. und die Liebe Gottes
Wir gewinnen:
Die Liebe Gottes
Worin besteht sie?
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen,
sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16
Gott hat als Schöpfer seine Welt schon immer geliebt und besonders uns Menschen als sein Ebenbild auf ihr. Aber bewiesen , für uns
Menschen erfahrbar bewiesen hat er es erst mit seinem Sohn Jesus Christus.
Wir verlieren
Wenn wir gar nicht an Gott glauben, verlieren wir
- das Bewußtsein ,Geschöpf zu sein
- die Gewissheit, beschränktes Wissen zu haben
- die Fähigkeit zur realistischen Selbsteinschätzung (Hybris) – wir meinen alles selbst können zu müssen.
- die Erfahrung geliebt zu sein, auch wenn mich scheinbar kein Mensch liebt.
IV. und die Gemeinschaft des heiligen Geistes
Wir gewinnen:
Die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
Worin besteht sie
1. Der Heilige Geist ruft zum Glauben und. In 1. Kor 12,3 schreibt Paulus:
Niemand kann Jesus den Herrn nennen, außer durch den heiligen Geist.
2. Der Heilige Geist und befähigt zum Leben im Glauben. 1. Thess 4, 7+8
Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinheit, sondern zur Heiligung. Wer das nun verachtet, der verachtet nicht Menschen, sondern Gott, der
seinen heiligen Geist in euch gibt.
Darum stiftet er
1. Gemeinschaft mit Gott
2. Gemeinschaft mit anderen Glaubenden
Wir verlieren
Die erneuernde Kraft Gottes.
Ist Jesus Gott für uns Menschen, dann ist der Heilige Geist Gott in uns Menschen.
V. Abschluß
Einheit der drei göötloichen Persoinen ist kein logisches Prinzip.
Alte Kirche, Konzil von Nicäa die drei Personen sind wesensgleich. Kath es ist die dreifältige Ausprägung des einen Gottes.
Zeichnung von der Dreidimensionalität Gottes an der Flipchart
- Gott der Vater schafft und erhält als Schöpfer die Welt
- Gott, der Sohn Jesus Christus versöhnt und befreit die Menschen
- Gott der Heilige Geist sammelt und heiligt sein Volk
Bsp. Kirchentag, Regenbogen überm Messeturm
Amen.
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