Home
Archiv
Lukas 1,67-79
1.Samuel 17,1-54
Römer 12,10-18
Markus 9,17-27
1.Mose 32+33
Erlösung, das
Heiligung - kons
Sorge dich nicht
Wie groß ist
Worauf es im
Vom Minus zum
4.Mose 22-24
Matthäus 12, 33-37
Jesaja 66,13
Mat 6, 5-15
2. Kor 13,13
Mt 11, 28-30
Lukas 9, 10-17
Apg 4,5-12
Mk 2, 13-17
Der 5. Reiter
Mk. 8,22-26
Lk 17,5-6
1.Kor. 1, 4-9
Mt. 18, 21-35
Warum lässt ...
Mk 13, 31-37
2. Kor 13,13 b
Ohne Anfang ...
Hebräer 13
Jesaja 12,2
1.Mose 37-41
Johan. 7, 37-39
Lukas 10,25-28
Jona1
Jona2
1.Kor. 15, 19-26
Psalm 73 23+24
Jona 4
Jesaja 43, 1-7

Bibeltext

Ja, Gott ist meine Rettung, ihm will ich vertrauen und niemals verzagen. (EÜ)

Sieh da, Gott ist meine Rettung. Ich vertraue ihm und fürchte mich nicht. (wörtl.)

 

Bildmeditation

 

Erdfarbenes Haus – erdverbundenes Leben.

Heimat, Zuflucht, Schutz, Asyl

Dunkler Rahmen – Lebensumfeld dunkel.

 

Weißer Türrahmen mit Stufen

Weiß – Farbe der Reinheit, Farbe der Unschuld,

Farbe von Ostern

Es gibt im Dunklen die Hoffung auf einen Neuanfang

 

Aber man muss über Stufen der Erkenntnis dahin gelangen.

Sicher steht die Jahreslosung bewusst an der ersten Treppenstufe: Ja, Gott ist meine Rettung, ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.

Auf Gott unsere Vertrauen zu setzen, ist auch eine Frage des Wollens. Ich muss glauben wollen.

Auch wenn Steine im Weg liegen, wie der auf der ersten Treppenstufe.

 

Diese Tür ist nach innen geöffnet.

(siehe Türklopfer außen.)

Aber sie kann von außen geöffnet werden

(siehe Türschloss außen)

Jesus. Ich bin die Tür.

Gott kann die Tür Jesus von außen öffnen

Wir dürfen beten und singen:

"Herr öffne mir die Herzenstür"

Hauptsache, wir haben die Kette nicht vorgelegt.

(hängt rechts am Türrahmen)

Denn das würde bedeuten: Wir wollen ihn nicht hereinlassen.

Übrigens: Der Stein könnte ja auch dazu verwendet werden, die Tür offen zu halten.

Manchmal braucht es vielleicht irgendwelche Anstössigkeiten um mir die Jesu Tür zu seiner hoffnungsvollen Freiheit offen zu halten.

Ja, Gott ist meine Rettung:

Rettung = hebr. "joschuati" – gleicher Wortstammn wie

Joschua, /Jehoschua, der hebr. Name für Jesus

Nicht nur Gott, nein auch Jesus ist unsere Rettung.

Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. (Joh 10,9)

Im Hintergrund sehen wir eine saftig grüne Wiese

 Trotz aller Dunkelheit aus der wir kommen, die unser Levben prägt, will Jesus auf die grüne Wiese der Hoffnung führen.

Darüber sehen wir den Regenbogen,

Gottes Zeichen für Noah,

verbunden mit einem Verpsrechen:

Solang die Erde steht, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

1. Mose 8, 22

Und weiter 1 Mose 9

13 Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. 14 Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. 15 Alsdann will ich gedenken an meinen Bund zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, dass hinfort keine Sintflut mehr komme, die alles Fleisch verderbe. 16 Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist. 17 Und Gott sagte zu Noah: Das sei das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch auf Erden.

 

Gott will nicht Leben vernichten, sondern er will es erhalten.

Der Bogen steht am Horizont. Und er steht über einer grünen Wiese.

 Gott möchte uns einen weiten Horizont der Hoffnung aufreißen. Und er möchte unser Vertrauen auf Jesus Christus wecken, der die Tür für diese Hoffnung ist, der die Tür zu dieser saftigen Wiese ist.

Ja, Gott ist meine Rettung, ihm will ich vertrauen und niemals verzagen. (EÜ)

Einen kleinen Wermutstropfen hat allerdings die Jahreslosung, oder sagen wir besser, diese Übersetzung. Die Einheitsübersetzung.

Das Wort niemals kommt im hebr. Wortlaut nicht vor. Es ist allenfalls mit sehr viel Wohl wollen intendiert.

Niemals verzagen, das entspicht auch nicht unserer Lebenserfahrung.

Das macht es mir im übrigen auch sehr schwer, das Lied "Jesu geh voran auf der Lebensbahn zu singen". Denn da dichtet Zinzendorf in der 2. Strophe:

"Soll's uns hart ergehn, lass uns feste stehn und auch in den schwersten Tagen niemals über Lasten klagen, denn durch Trübsal hier geht der Weg zu dir."

Diese Art von Leidenstheologie ist nicht meine Sache.

Dazu sind mir die Klagepsalmen viel zu wichtig geworden.

Aber wohlgemerkt. Klagen – nicht Jammern.

Jammern suhlt sich im Leid. Will im Grunde nicht heraus. Der Jammerer nutzt seine Schwäche, um Macht auszuüben, um andere damit zu manipulieren. Jammern ist die Macht der Schwachen. Aber die Klage ist die Kraft der Verzweifelten.

Klage will eine Lösung. Wer klagt, wie der Psalmist geklagt hat, der sucht die Lösung und die Hilfe bei Gott.

Darum, niemals verzagen ist weder angesagt noch realistisch.

Da halte ich es schon eher mit Luther, der übersetzte:

Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht.

Ich selbst hätte am liebsten eine Mischung der beiden, die ganz nah am Text bleibt.

Sieh da, Gott ist meine Rettung. Ich vertraue ihm und fürchte mich nicht. (wörtl.)

Das kann ich nachvollziehen. Das entspricht meinem Glauben.

Aber niemals verzagen, das kann ich nicht versprechen.

Auf Gott will ich mein Vertrauen setzen, der mir ein Hoffnungszeichen an den Himmel gesetzt hat, immer wenn ich den Regenbogen sehe. Ein Zeichen, dass Gott grundsätzlich das Leben erhalten will, alles was in mir lebendig ist.

Und ich brauche keine Angst zu haben, weil Jesus die Tür ist, durch die ich immer wieder ein und ausgehen kann. Er öffnet mir den weiten Horizont, der Freiheit in seiner Abhängigkeit. In sein Haus kann ich immer wieder zurückkehren. Und wenn es dunkle umm mich wird, dann kann ich durch den hellen Türpfosten, durch das weiße Licht von Ostern in den Glanz seiner Herrlichkeit eintreten.

Dieses Licht leuchtet auch schon von Advent über Weihnachten in die jetzt beginnende Epiphanias-Zeit.

Es gibt ein nicht so sehr bekanntes Weihnachtslied, von Kaspar Friedrich Nachtenhöfer, aus dem 17. Jahrhundert, das in unserem Gesangbuch unter der Nummer 27 steht.

"Dies ist die Nacht da mir erschienen des großen Gottes Freundlichkeit"

Zum selben Text hat der romantische Komponist Max Bruch im vergangenen Jahrhundert zu einer anderen Melodie als in unsrem Gesangbuch einen wunderbaren Chorsatz geschrieben, den man aber leider nur mit einem großen Chor singen kann.

Und den möchte ich mir mit Euch nun noch anhören. ...

 

[Kontakt]

[Home] [Kontakt] [Impressum] [Haftungsausschluß] [Gruppen] [Leitbild] [Predigt] [Termine] [Gemeindebriefe] [Links] [Regionsseite]